Cellulite ganzheitlich bekämpfen – So kann’s funktionieren!

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Kleine Grübchen sind süß, aber keine Frau möchte sie an Oberschenkel oder Po haben. Dennoch bekommen immer mehr Frauen über die Jahre Cellulite – und das hat bestimmt nichts mit den Genen zu tun. Heutzutage leiden viele Frauen unter den Folgen von „Orangenhaut“, so wie Cellulite umgangssprachlich bezeichnet wird. Und schaut man sich die Unmengen von Beiträgen in Frauenzeitschriften an, so scheint es, dass dieses Problem immer noch nicht gelöst wurde. Die gute Nachricht lautet, wenn man weiß woher es kommt, kann man Cellulite möglicherweise verhindern oder ganzheitlich bekämpfen. Betrachtet man die Eigenschaften und das Entstehen von Cellulite aus ganzheitlicher Sicht, gibt es möglicherweise Grund zur Hoffnung.

Schnellwirkende Patentrezepte und Wundermittel gegen Cellulite gibt es nicht. Hörst oder liest du solche Versprechen, kannst du nichts Vernünftiges erwarten. Allerdings kannst du dich mit ganzheitlichen Maßnahmen präventiv vor Cellulite schützen oder akute Beschwerden erfolgreich bekämpfen. Es bedarf allerdings einer großen Portion Durchhaltevermögen und Geduld.

Was ist Cellulite und woher kommt es?

Cellulite ist das Auftreten von gewölbten Dellen in der Haut, insbesondere an Po und Oberschenkel, geschuldet durch Stoffwechselstörungen im Bindegewebe und ein geschwächtes Lymphsystem. Durch anfallende Stoffwechselrückstände wird das Bindegewebe als „Deponie“ zur Ablagerung dieser Toxine (Giftstoffe) genutzt und das Lymphsystem gerät infolgedessen ins Stocken. Als Stoffwechselrückstände bezeichnet man all das, was der Körper nicht mehr richtig verarbeiten und ausscheiden kann. Sozusagen den kompletten „Körpermüll“.

Diese Rückstände werden im Körper neutralisiert und im Bindegewebe abgelagert, um somit wichtige Organe und Blutgefäße zu schützen. Das Bindegewebe beginnt nun zu verstopfen. Diese neutralisierten Ablagerungen sorgen nun für eine Übersäuerung des Bindegewebes, eine Störung des Lymphsystems und letztendlich für unschöne Dellen an Armen, Bauch, Beinen und Gesäß.

Die Entstehung von Cellulite kann unterschiedliche Faktoren haben, wie beispielsweise:

Frauen ja, Männer nein?

Warum haben Männer keine Cellulite? Dass „Orangenhaut“ und Dellen bei Männern kaum zu finden sind, liegt in erster Linie an der unterschiedlichen genetischen Veranlagung und Struktur des Bindegewebes beider Geschlechter. Bei Frauen sind die Stränge des Bindegewebes in der Haut feiner und grobmaschiger geknüpft als bei Männern. Das ist ziemlich logisch, um die bei einer Schwangerschaft erforderliche Dehnung des Gewebes zu ermöglichen. Durch diese groben Maschen des Bindegewebes können sich bei Frauen auch die Fettzellen nach außen wölben und kleine Dellen bilden. Verstärkt wird dieser Prozess durch die Fähigkeit weiblicher Fettzellen, sich bis zum Zehnfachen ihres Volumens zu vergrößern. Dadurch wird der Abfluss der Lymphflüssigkeit verhindert, was wiederum zu Wassereinlagerungen in betroffenen Hautpartien führt.

Die Folgen von Cellulite für den Körper

Das Bindegewebe dient vereinfacht gesagt als Nährstoffdepot für den Körper. Sind genügen Nährstoffe, wie zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente eingelagert, ist das Bindegewebe fest und elastisch. Genauso wie es von Natur aus vorgesehen ist. Für die Neutralisierung der Schadstoffrückstände werden diese Nährstoffe aus den Depots geleert, da der Körper basische Mineralstoffe zum Ausgleich säurehaltiger Schadstoffe benötigt. Somit wird das Bindegewebe entmineralisiert.

Nun werden im Bindegewebe, anstelle der so wichtigen Mikronährstoffe, die Schadstoffrückstände abgelagert. Das Bindegewebe bekommt eine weiche Struktur und es bildet sich Cellulite. Somit ist Cellulite nichts anderes als eine sichtbare Übersäuerung des Bindegewebes. Durch die Ablagerung wird die Grundregulation des Bindegewebes, also die Aufnahme von Nährstoffen und Abgabe von Schadstoffen, gestört. Diese Faktoren haben zur Folge, dass der gesamte Organismus langfristig gestört wird und einen chronischen Nährstoffmangel aufweist, was zu unterschiedlichsten Gesundheitsbeschwerden führen kann.

Cellulite ganzheitlich bekämpfen – Natürliche Maßnahmen

Glücklicherweise kann Cellulite ganzheitlich bekämpft werden. Es gibt diverse natürliche und ganzheitliche Maßnahmen, um sich präventiv vor Cellulite zu schützen oder akute „Orangenhaut“ in den Griff zu bekommen. Zur effektiven und dauerhaften Umkehr der Cellulite sollte primär die Grundregulation des Bindegewebes wieder hergestellt werden. Nur so kann Cellulite ganzheitlich bekämpft werden. Die folgenden Maßnahmen helfen dabei, das Bindegewebe und Lymphsystem zu entlasten, sowie zu stärken und die Ursache anzugehen.

Ernährung

Das Reduzieren von Körperfett (Übergewicht) durch eine gesunde Ernährungsweise und eine basenüberschüssige Ernährung hilft, neben körperlicher Aktivität, das Bindegewebe zu entlasten und langfristig Cellulite ganzheitlich zu reduzieren. Durch die reduzierte Aufnahme von säurebildenden Produkten (Zucker, Weißmehl, tierisches Eiweiß, Softdrinks, Alkohol, Kaffee etc.) durch einen erhöhten Anteil basischer Lebensmittel (Obst, Gemüse, Salat, Sprossen), lässt sich über die Ernährung effektiv gegen Cellulite vorgehen.

Zusätzlich sollte als oberste Priorität eine ausreichende Versorgung mit stillem Wasser gelten – 2 Liter täglich gilt als Minimum. Der menschliche Körper, bestehend aus knapp 70% Wasser, benötigt diese Menge, um alle Nährstoffe erfolgreich transportieren zu können und anfallende Schadstoffe schnellstmöglich abzutransportieren und auszuscheiden. Nebenbei spendet Wasser der Haut die so wichtige Feuchtigkeit.

Folgende Lebensmittel sollten auf deinem täglichen Ernährungsplan stehen:

  • Vitalstoffreiche Lebensmittel voller Wasser: Auch einige Lebensmittel enthalten viel natürliches Wasser. In Kombination mit wichtigen Mikronährstoffe dienen diese als ideale Lebensmittel zur ganzheitlichen Bekämpfung von Cellulite. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, wie beispielsweise Melonen, Beeren, Ananas, Tomaten, Gurke, Sellerie und frische Kräuter und Sprossen.
  • Ballaststoffe: Ballaststoffe helfen bei der Verdauung, fördern die Darmgesundheit, reduzieren das Hungergefühl, verbessern den Stoffwechsel und regulieren Hormone. Lebensmittel wie Nüsse, Samen (Leinsamen, Chiasamen) und Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen) dienen als gute Quellen für Ballaststoffe. Ballaststoffreiche Lebensmittel die viele Antioxidantien enthalten, wie zum Beispiel grünes Blattgemüse (Spinat, Rucola) oder Beeren, sind ebenfalls von großem Vorteil.

Weitere Lebensmittelgruppen und Nährstoffe/Nahrungsergänzungsmittel die in einer gesunden und ganzheitlichen Anti-Cellulite-Ernährung Beachtung finden sollten sind:

  • Gesunde Proteine
  • Qualitative Fettsäuren, insbesondere die Omega-3-Fettsäuren und Kokosöl
  • Kalium bzw. kaliumreiche Lebensmittel wie Avocados, Bananen, grünes Blattgemüse, Kokosnussprodukte, Mandeln
  • Enzymreiche Lebensmittel, wie beispielsweise durch die Enzyme Bromelain (Ananas) und Papain (Papaya)
  • Kräuter und Gewürze (Ingwer, Kurkuma, Cumin, Pfeffer, Koriander)
  • Antioxidantien

Bei einer nachhaltigen Ernährungsumstellung sollte man sich einfach mal häufiger die Frage stellen, welche Produkte man weglassen sollte um gesund zu werden und nicht, welche Produkte man zusätzlich nehmen sollte. Das Meiden folgender Produktgruppen hat womöglich den größten Effekt auf eine erfolgreiche Reduzierung von Cellulite als manch andere Maßnahme. Also, was solltest du unbedingt vermeiden, wenn du Cellulite erfolgreiche und ganzheitlich bekämpfen willst?

  • Zucker: Zucker hat einen gewaltig negativen Einfluss auf den gesamten Organismus. Es raubt Nährstoffe, schädigt die Darmgesundheit, fördert Entzündungen und wird als Körperfett gespeichert – alles Aspekte die Cellulite entstehen lassen.
  • Speisesalz: Wenn die Wörter „Salz“ und „ungesund“ genannt werden, ist ausschließlich die Rede von raffiniertem Speisesalz. Dieses ist stark verarbeitet, enthält viele synthetische Zusätze und besteht meist aus isoliertem Natrium. All das führt zu unerwünschten Wasseransammlungen und fördert Cellulite. Anstatt Speisesalz solltest du auf hochwertiges Meersalz oder Steinsalz zurück greifen.
  • Weizen und Mehlprodukte (Gluten): Produkte die aus Weizen oder anderen billigen Mehlprodukten bestehen, werden vom Körper als Zucker verstoffwechselt und fördern Entzündungen und Übergewicht. Darüber hinaus enthalten diese stark raffinierten Mehle große Mengen an Gluten, einem ungesunden Weizenprotein. Gluten schädigt die Darmschleimhaut, fördert Entzündungen und hat viele negative Auswirkungen auf die Hautgesundheit. Achte stattdessen lieber auf glutenfreie Mehle wie Kokos, Buchweizen, Kastanien oder Teffmehl.
  • Transfette: Stark erhitzte Pflanzenöle (Sonnenblumenöl, Rapsöl), wie beispielsweise bei frittierten Speisen, fördern Entzündungen und führen zu einer Gewichtszunahme.

Bewegung und Training

Neben einer gesunden und nährstoffreichen Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr durch stilles Wasser und Nährstoffergänzungen, dient Bewegung oder moderates Training als bester Verbündeter gegen Cellulite. Bereits tägliche Spaziergänge von mindestens 30 Minuten, idealerweise an der fischen Luft, zeigen positive Ergebnisse und sorgen für einen aktivierten Stoffwechsel und eine Stärkung des Bindegewebes. Zusätzlich sollte regelmäßiges Cardiotraining (Joggen, Schwimmen, Radfahren) ergänzt werden.

Weitere Untersuchungen zeigen, dass HIIT, ein intensives Intervall-Training, gute Ergebnisse bei Übergewicht und Cellulite erziehlt und ganzheitlich betrachtet als effektive Maßnahme gilt. Das Intervall-Training beinhaltet mehrere kurze intensive Übungen, unterbrochen von ebenfalls mehreren kurzen Erholungsphasen. Zwei weitere effektive Trainings-Strategien gegen Übergewicht und „Orangenhaut“ sind regelmäßiges Krafttraining und Yoga. Insbesondere Krafttraining kann, wenn richtig ausgeführt und in Kombination mit Cardiotraining, sehr erfolgversprechend sein.

Massage, Bäder und Trockenbürsten

Aus ganzheitlicher Sicht sollte man zur effektiven Bekämpfung von Cellulite weitere Maßnahmen in Betracht ziehen. Durch gezielte Massagen wird die Durchblutung, der Lymphfluss und der Stoffwechsel des Bindegewebes aktiviert und die Grundregulation des Bindegewebes gewährleistet.

Wenn du keine Möglichkeit für regelmäßige Massagen hast, so sind Trockenbürsten eine preiswertige, flexible aber effektive Alternative. Das regelmäßige Bürsten fühlt sich nicht nur gut an sondern hilft, den Blut- und Lymphfluss anzuregen. Das Bürsten auf trockener Haut öffnet effektiv die Poren auf der Haut, entfernt alte trockene Hautstellen, strafft die Haut und hat somit auch äußerliche Vorteile.

Des Weiteren gelten Bäder, insbesondere Basenbäder, als eine hervorragende ganzheitliche Maßnahme bei Cellulite. Basenbäder unterstützen den Körper optimal bei einer gewünschten Entsäuerung und helfen, angesammelte Stoffwechselrückstände auszuleiten. Zusätzlich fördern Bäder die Durchblutung und fördern somit die Grundregulation des Bindegewebes.

Cellulite ganzheitlich bekämpfen – So kann’s funktionieren!

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Ich freue mich dich kennenzulernen,

Ramon

Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungsberater

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About Author

Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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