Anzeichen für eine Übersäuerung

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Bist du häufiger müde, schlapp und energielos? Dann können das Anzeichen für eine Übersäuerung sein. Eine Übersäuerung kann dein Wohlbefinden beeinträchtigen und für gesundheitliche Beschwerden sorgen. Aber ist dein Körper übersäuert? Diese Frage stellen sich die wenigsten Menschen oder befassen sich überhaupt nicht mit der Thematik.

Dennoch ist der pH-Wert des Körpers für die Gesundheit enorm wichtig. Viele Menschen ahnen gar nicht, dass eine Übersäuerung für viele gesundheitliche Probleme verantwortlich ist. Die optimale Voraussetzung für den menschlichen Körper ist ein ausgeglichenes Milieu (Umgebung), das nicht zu sauer und nicht zu basisch ist. Wenn der pH-Wert deines Körpers zu sauer ist, bist du anfälliger für bestimmte Krankheiten.

Was bedeutet Übersäuerung und wie kommt es dazu?

Eine Übersäuerung beschreibt einen unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt des Körpers aufgrund einer übersäuernden Ernährungs- und Lebensweise. Durch eine moderne Ernährungsweise und einen inaktiven Lebensstil sind viele Menschen heute übersäuert. Wenn der Säuregehalt steigt, spricht man fachmännisch von einer Azidose.

Dies geschieht, weil mehr Säuren in den Körper gelangen oder dort entstehen, als Basen. Es treffen auch immer mehr Säuren ein, als wieder ausgeschieden werden können. Diese dauerhafte Belastung von Säuren im Organismus überfordert die Körperprozesse und verschiebt den Säure-Basen-Haushalt – es kommt zu einer chronischen Übersäuerung.

Übersäuerung – Symptom oder Ursache?

Es gibt viele Krankheiten und gesundheitliche Beschwerden, doch sichtbare und diagnostizierte Krankheiten sind nicht die Ursache, sondern das Symptom. Daher behandelt die Schulmedizin auch nur symptomorientiert und ignoriert, in den meisten Fällen, die tatsächlichen Ursachen einer Krankheit. Bei allgemeinen Schmerzsymptomen gibt es Medikamente. Bei Gelenkproblemen gibt es Medikamente. Und bei Bluthochdruck gibt es Medikamente. Die Symptome werden versucht medikamentös in den Griff zu bekommen. Aber was passiert mit der tatsächlichen Ursache, also dem Auslöser der Beschwerden?

Die Übersäuerung gehört zu den tatsächlichen Ursachen vieler Krankheiten. In der ganzheitlichen Gesundheit steht die Übersäuerung sogar für eine der wichtigsten Ursachen vieler gesundheitlicher Beschwerden. Die meisten Ursachen einer Krankheit nimmt man gar nicht richtig wahr, so auch eine Übersäuerung. Der Körper schafft es, über einen Zeitraum die Säuren zu neutralisieren und erfolgreich auszuscheiden. Sind aber körpereigene Reserven aufgebraucht, schreitet die Übersäuerung voran und sind keine Änderung der Lebensweise in Sicht, tauchen erste kleine Anzeichen anfänglicher Übersäuerungssymptome auf.

Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren, nicht einmal Krebs.

Dr. Otto Warburg, 1931 – Nobelpreisträger

Anzeichen für eine Übersäuerung

Erste Anzeichen für eine Übersäuerung sind häufig gar nicht auffällig und werden als alltägliche Beschwerden abgetan. Dennoch können genau diese „Alltagsbeschwerden“ erste Anzeichen für möglicherweise aufkommende Erkrankungen sein. Die Anzeichen für eine Übersäuerung sind:

  • Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
  • Häufiger Stress
  • Regelmäßige Stimmungsschwankungen
  • Konzentrationsmangel
  • Anfällig für Infektionen und Erkältungen
  • Trockene Haut oder andere Hautprobleme
  • Haarausfall
  • Hormonelles Ungleichgewicht
  • Häufige Pilzinfektionen
  • Verdauungsprobleme
  • Kurzatmigkeit
  • Häufig auftretende Gelenkschmerzen
  • Chronische Kopfschmerzen
  • Allergien
  • Chronischen Schmerzen, die nicht auf eine bekannte Verletzung zurückzuführen sind
  • Rückenschmerzen und steifer Nacken
  • Empfindliches Zahnfleisch und Zähne

Übersäuerung verhindern – Mineralstoffe auffüllen

Der Körper unternimmt soweit es ihm möglich ist alles, um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. In erster Linie tut er dies, um den pH-Wert des Blutes zu schützen und konstant zwischen 7,3 und 7,4 zu halten. Für eine Regulierung des Haushaltes und zur Neutralisierung der Säuren nutzt der Organismus ein „Puffersystem“ aus basischen Mineralstoffen wie beispielsweise Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium oder Eisen. Alles Mineralstoffe die der Körper benötigt um gesund und vital zu bleiben. Durch diese basischen Mineralstoffe ist der Körper nun in der Lage, übermäßige Säuren zu binden und zu neutralisieren.

Die Kapazität dieser Mikronährstoffe entspricht aber nur den körpereigenen Mengen oder denen, die mit der Nahrung eingeführt werden. Gelangen über einen längeren Zeitraum keine basischen Nährstoffe, aber säurehaltige Stoffe in den Körper, muss der Körper große Mengen basischer Mineralstoffe für die Neutralisierung aus den körpereigenen Reserven verwenden. Das führt auf Dauer zu einem Mineralstoffverlust von Knochen, Zähnen, Haaren, Bindegewebe, Organen und Blutgefäßen.

Körper ins Gleichgewicht bringen

Eine Übersäuerung wird durch unterschiedliche Faktoren verursacht, wie beispielsweise durch ungesunde Ernährung und ein daraus resultierender Mineralstoffmangel, und durch eine inaktiven Lebensstil. Doch es gibt Möglichkeiten diese Situation umzukehren, den Organismus zu unterstützen und den Säure-Basen-Haushalt in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen.

Hör auf, verarbeitete Produkte zu essen

Industriell hergestellte Nahrungsmittel werden in der Regel so stark verarbeitet, dass sie nicht nur keine gesundheitsfördernden Nährstoffe mehr besitzen, ihnen werden zusätzlich noch unzählige Schadstoffe zugesetzt die alle stark übersäuernd auf den Körper wirken.

Halte dich von Zucker und künstlichen Süßstoffen fern

Zucker und künstliche Süßstoffe sind säurehaltige Produkte und fördern den Säuregehalt im Körper. Darüber hinaus ist Zucker oder künstlicher Süßstoff in vielen Produkten, wie beispielsweise SoftDrinks und gezuckerten Speisen, enthalten. Diese Produkte enthalten Phosphor- und Essigsäure, die den Körper stark belasten.

Kaffee reduzieren

Während Kaffee selbst viele gesundheitliche Vorteile nachgesagt werden, führt ein zu hoher Kaffeekonsum, aufgrund der Gerbsäure, zu einer Übersäuerung. Besteht bereits eine leichte Azidose, sollte Kaffee komplett gestrichen werden. Bei ersten Anzeichen für eine Übersäuerung sollte der Kaffeekonsum auf maximal 2 kleine Tassen pro Tag reduziert werden.

Weißmehl vermeiden

Weißmehl wird stark verarbeitet und enthält so gut wie keine gesundheitlich wichtigen Nährstoffe. Stattdessen enthalten Weissmehlprodukte Essig-, Schwefel- und Phosphorsäure. Anstelle von Weissmehl und daraus hergestellte Produkte, empfiehlt es sich auf alternative Mehle auszuweichen, wie zum Beispiel Dinkelvollkornmehl oder besser noch glutenfreie Mehle wie Buchweizen-, Kokos-, Teff- oder Kastanienmehl.

Fleisch- und Milchprodukte

Während einige Menschen der Meinung sind Fleisch- und Milchprodukte seien gesund, bestehen tierische Produkte aber aus Säuren wie Harnsäure, Schwefelsäure und Salpetersäure und gehören definitiv nicht zu den basischen Lebensmitteln. Wer Anzeichen für eine Übersäuerung bemerkt, sollte den Konsum reduzieren oder tierische Produkte komplett meiden.

Nicht rauchen und keinen Alkohol trinken

Wenn du rauchst und/oder Alkohol trinkst, dann gib es auf. Diese Suchtmittel fördern ein toxisches und saures Milieu im Körper.

Basische Lebensmittel

Die meisten Sorten Obst und Gemüse sind basisch und haben eine alkalisierende Wirkung auf den Körper. Lebensmittel wie (fast) alle Gemüsesorten, zum Beispiel Kartoffeln, grünes Blattgemüse, Karotten, Pilze oder auch die meisten Früchte, Mandeln, gekeimte Hülsenfrüchte, Sprossen, Kräuter und Gewürze wirken nicht nur basisch, sondern enthalten viele wichtige Mineralstoffe die anfallende Säuren neutralisieren können.

Viel Wasser trinken

Stelle sicher, dass du jeden Tag mindestens 1,5 Liter Wasser trinkst. Eine ausreichende Wasserversorgung ist der Schlüssel, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Achte darauf, viel stilles Wasser zu trinken, da Mineralwasser (Sprudel) Kohlensäure enthält.

Moderater Sport entsäuert

Regelmäßige Bewegung und moderater Sport, so dass du leicht ins Schwitzen gerätst, regt den Stoffwechsel an und unterstützt bei einer Entsäuerung. Aufpassen solltest du bei Leistungssport oder sehr hartem Training, denn dabei kann durch eine Überlastungsübersäuerung genau das Gegenteil passieren.

Fang an Stress zu reduzieren

Stress und psychische Belastungen gelten als erste Anzeichen für eine Übersäuerung, fördern Diese aber auch. Daher ist es wichtig, Stress zu vermeiden. Dafür bieten sich diverse Maßnahmen zum Stressmanagement an, wie beispielsweise Yoga, Meditation oder diverse Atemübungen. Wichtig ist, sich bewusst Freiräume zu nehmen und Momente der Entspannung in seinen Alltag einzubauen.

Basische Nahrungsergänzungsmittel

Neben dem Vermeiden von Säuren und dem Konsum von basischen Lebensmitteln, können basische Nahrungsergänzungsmittel gegen eine Übersäuerung oder als Prävention helfen. Basische Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Eisen und Co. füllen die körpereigenen Depots wieder auf, unterstützen den Körper bei der Remineralisierung und helfen bei der Entsäuerung. Da viele der ersten Anzeichen für eine Übersäuerung auf einem Mineralstoffmangel beruhen, können basische Präparate ein ideales Mittel darstellen. 

„Gesundheit ist eine Entscheidung.“


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Ramon

Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungsberater

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About Author

Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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