Chlorophyll – Grüne Pflanzenkraft für deine Gesundheit

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Hast du schon einmal vom Pflanzenstoff Chlorophyll gehört? Es lässt sich aus dem altgriechischen ableiten, bedeutet so viel wie frisches hellgrünes Blatt oder vereinfacht gesagt, Blattgrün und hat durchaus Vorteile für die Gesundheit. Genau dieses “Blattgrün” gilt als eine der wichtigsten und wirksamsten Substanzen für unsere Pflanzenwelt. Chlorophyll ist das spezielle Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht und ihnen ermöglicht, Photosynthese zu betreiben. Bei der Photosynthese verwandelt die Pflanze Kohlendioxid und Wasser, mit Hilfe von Sonnenlicht, in Kohlenhydrate. Also entwickelt sie dadurch Energie und Stärke um zu wachsen, Blüten zu bilden und Früchte zu tragen.

Chlorophyll und die Gesundheit

Je mehr Chlorophyll eine Pflanze enthält, desto höher ist ihr gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll wird häufig als „grüner Blutfarbstoff“ bezeichnet, da es fast identisch mit dem menschlichen Blutfarbstoff, dem Hämoglobin ist. Der einzige Unterschied zwischen dem menschlichen und pflanzlichen besteht darin, dass das Hämoglobin in seiner chemischen Struktur ein Eisen Atom enthält, während das Chlorophyll ein Magnesium Atom aufweist.

Werfen wir einen genaueren Blick auf die gesundheitlichen Vorteile vom „grünen Blut“:

Hilft bei der Krebsbekämpfung

Forschungen haben gezeigt, dass sich das Chlorophyll an karzinogene Stoffe binden kann und die Aufnahme im Magen-Darm-Trakt beeinflussen kann. Das kann dabei helfen, dass krebserregende Stoffe im Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden können und sich somit nicht durch den Organismus verbreiten und Gewebe schädigen können. 

Eine Forschung an der Oregon State University zeigt, dass Chlorophyll oder Chlorophyllin (ein halbsynthetisches, wasserlösliches Derivat) die Aufnahme von bestimmten Aflatoxinen, ein durch Schimmelpilze erzeugtes Gift, blockieren und das Risiko für bestimmte Krebsarten, wie Leber- oder Darmkrebs, reduzieren kann.

Ernährungsweisen die reich an rotem Fleisch und wenig grünem Gemüse sind, stehen mit erhöhtem Darmkrebsrisiko in Verbindung. Die Ursache liegt am zu hohen Gehalt von Hämeisen und spezieller Toxine im Fleisch. Diese Stoffe stehen in Verdacht für Zellwucherungen im Darm und sorgen so für die Wucherung von Darmkrebszellen. Die Forschungen zeigen, dass Chlorophyll in der Lage ist, diese Krebszellen bei ihrer Ausbreitung zu stoppen und in der Lage ist, präventiv vor Darmkrebs zu schützen.

Chlorophyll entgiftet und schützt die Leber

Chlorophyll scheint in der Lage zu sein, gewisse Enzyme zu produzieren, die Zellen und Körpergewebe vor Giften schützen können. Dieser Vorgang, die so genannte Biotransformation von Enzymen, ist ein Stoffwechsel, bei welchem nicht ausscheidbare Stoffe durch chemische Prozesse in ausscheidbare Stoffe umgewandelt werden. Das ermöglicht eine natürliche Ausscheidung schädlicher Giftstoffe und eine optimale Förderung der Leber.

Studien zeigen, dass durch die Ergänzung mit Chlorophyll oder Chlorophyllin DNA-Schäden deutlich reduziert werden können. Weitere Forschungen ergaben, dass das Risiko von Hepatitis B (eine durch Viren verursachte Infektion/Entzündung der Leber) durch Ergänzungen mit Chlorophyll reduziert wird.

Verbessert die Verdauung

Eine weitere Möglichkeit, dass Chlorophyll die Entgiftung fördert, besteht darin, die Ausscheidung von Stoffwechselrückständen zu beschleunigen und Verstopfungen zu reduzieren. Darüber hinaus kann es den Stoffwechsel fördern und dadurch die Erfolgsaussichten bei einer Gewichtsabnahme erhöhen. Eine schwedische Studie ergab, dass Chlorophyll, zusammen mit kohlenhydratreicher Nahrung eingenommen, das Hungergefühl deutlich verringern kann.

Schützt die Haut

Es gibt einige Hinweise darauf, dass Chlorophyll der gesunden Haut aufgrund seiner antiviralen Wirkung zugute kommt. Einige Studien haben herausgefunden, dass, wenn chlorophyllhaltige Cremes auf die Haut aufgetragen werden, dies die Anzahl der auftretenden Wunden reduziert und die Heilungszeit beschleunigt. 

Chlorophyll kann auch die Haut vor Gürtelrose schützen, Symptome wie schmerzhafte Wunden reduzieren und das Risiko für Hautkrebs senken. Es wurde festgestellt, dass die Injektion von Chlorophyll direkt in die Haut oder die Anwendung über eine Lotion dazu beiträgt, dass Wiederauftreten von Krebszellen bei Menschen mit Basalzellkarzinom, einer sehr häufigen Form von Hautkrebs, reduzieren kann.

Wie wirkt Chlorophyll?

Chlorophyll ist in allen grünen Pflanzen zu finden, besonders in denen, die du häufiger essen solltest. Ohne Chlorophyll könnten Pflanzen nicht leben. Dieser grüne Pflanzenstoff ist also ein völlig natürlicher Stoff, der für den Menschen viele gesundheitliche Vorteile hat. Wie bereits erwähnt, ist Chlorophyll an die natürliche Krebsvorsorge gebunden, blockiert krebserregende Wirkungen im Körper und schützt die DNA vor Schäden durch giftige Schimmelpilze wie Aflatoxine. Chlorophyllin als Nahrungsergänzungsmittel soll helfen, freie Radikale zu neutralisieren, was bedeutet, dass es effektiv oxidative Schäden verringert, die durch Faktoren wie eine schlechte Ernährung, chemische Karzinogene, UV-Licht und Strahlung verursacht werden.

Wissenschaftler in Indien haben festgestellt, dass Chlorophyll aus frischen grünen Blättern eine starke entzündungshemmende Wirkung gegen gefährliche Bakterien und andere Umweltgifte hat. Es hilft, entzündungsfördernde Zytokine (körpereigene Immunbotenstoffe) abzuschalten, was es zu einer vielversprechenden Behandlungsoption für Entzündungen und chronische Erkrankungen macht.

Pflanzen und Algen nutzen Chlorophyll, um Licht von der Sonne einzufangen, das für die Photosynthese benötigt wird. Es gibt zwei Hauptformen in der Natur, Chlorophyll-a und Chlorophyll-b. Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen den beiden Typen. Im Grunde genommen absorbiert jeder das Licht der Sonne mit leicht unterschiedlichen Wellenlängen. In natürlichen Pflanzen gibt es ein Verhältnis von 3:1 Cholorophyll-a zu Cholorophyll-b, die beide zusammenwirken, um das dunkelgrüne Pigment zu reflektieren, das für das menschliche Auge sichtbar ist. Chlorophyll-a und Chlorophyll-b sind beide fettlöslich, das bedeutet, sie lösen sich nicht in Wasser auf und werden am besten vom Verdauungssystem resorbiert, wenn sie mit mindestens einer kleinen Menge an Fett aufgenommen werden. Synthetisch hergestelltes Chlorophyllin, welches meist in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ist, ist jedoch wasserlöslich.

Das grüne Wunder aufnehmen – Chlorophyll in Lebensmitteln

Die besten Quellen sind dunkelgrünes Blattgemüse, grünes Gemüse und Algen. Hier sind einige der wichtigsten Nahrungsquellen, die du in deine Ernährung integrieren kannst um genügen von dem grünen Pflanzenstoff aufzunehmen:

  • Gemüse und Blattgemüse – dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat, Rucola oder Grünkohl enthalten hohe Mengen an Chlorophyll. Auch Gemüse wie Staudensellerie, Brokkoli oder grüne Erbsen sind eine hervorragende Quelle.
  • Kräuter – Wer Kräuter mag, kann darüber auf eine gute Chlorophyllquelle zurückgreifen. Petersilie, Koriander, Brennnesseln, Basilikum oder Schnittlauch stecken voller grüner Power.
  • Chlorella – Chlorella ist eine in Teilen Asiens heimische Blaualgenart und enthält neben vielen Phytonährstoffen, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralien auch Chlorophyll. Wie das Chlorophyll selbst, ist auch die Chlorella-Alge an einem gesunden Hormonhaushalt, der Entgiftung, an der Herz-Kreislauf-Gesundheit und an niedrigeren Entzündungsraten und Blutdruck beteiligt. Chlorella lässt sich ganz einfach als Tabletten- oder in Pulverform einnehmen.

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Quellen:

Wikipedia – Biotransformation

Oregon State University, 2004 – Chlorophyll and Chlorophyllin

Levy J, 2018 – Chlorophyll Benefits: the Top Detoxifying Plant Pigment

De Vogel J, 2005 – Green vegetables, red meat and colon cancer: chlorophyll prevents the cytotoxic and hyperproliferative effects of haem in rat colon.

Yun CH, 1995 – Non-specific inhibition of cytochrome P450 activities by chlorophyllin in human and rat liver microsomes.

Egner PA, 2001 – Chlorophyllin intervention reduces aflatoxin-DNA adducts in individuals at high risk for liver cancer.

Stenblom EL, 2013 – Supplementation by thylakoids to a high carbohydrate meal decreases feelings of hunger, elevates CCK levels and prevents postprandial hypoglycaemia in overweight women.

Köhnke R, 2009 – Thylakoids suppress appetite by increasing cholecystokinin resulting in lower food intake and body weight in high-fat fed mice.

WebMD – Chlorophyll

Subramoniam A, 2012 – Chlorophyll revisited: anti-inflammatory activities of chlorophyll a and inhibition of expression of TNF-α gene by the same.

Montelius C, 2014 – Body weight loss, reduced urge for palatable food and increased release of GLP-1 through daily supplementation with green-plant membranes for three months in overweight women.

Gross-Steinmeyer K, 2012 – Dietary modulation of the biotransformation and genotoxicity of aflatoxin B(1).

Chiu LC, 2005 – The chlorophyllin-induced cell cycle arrest and apoptosis in human breast cancer MCF-7 cells is associated with ERK deactivation and Cyclin D1 depletion.

Chimploy K, 2009 – E2F4 and ribonucleotide reductase mediate S-phase arrest in colon cancer cells treated with chlorophyllin 

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Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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