Gürtelrose ganzheitlich betrachtet

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Gürtelrose ist eine Viruserkrankung die dafür bekannt ist, Unwohlsein, Nervenschmerzen, Juckreiz, Ausschläge und Fieber zu verursachen. Ein geschwächtes Immunsystem kann Gürtelrose schneller auftreten lassen und kann auch die Symptome verschlimmern.

Im Allgemeinen ist die Gürtelrose (Herpes Zoster) eine Art Mysterium, da die Medizin einerseits total von den konventionellen Behandlungsmethoden überzeugt ist, andererseits es keine eindeutigen wissenschaftlichen Studien zu dieser Erkrankung gibt. Wie bei vielen Viruserkrankungen versucht die Schulmedizin dem Virus mit Impfungen und starken Medikamenten beizukommen, ohne sich über die eigentlichen Ursachen Gedanken zu machen.

Glücklicherweise gibt es für Gürtelrose natürliche Behandlungsmethoden um das Immunsystem zu stärken, sowie bestimmte Stoffe, die unbedingt vermieden werden sollten. Werfen wir einen näheren Blick auf diese mysteriöse Viruserkrankung und betrachten Gürtelrose ganzheitlich.

Was ist Gürtelrose?

Gürtelrose ist eine Krankheit, die Fieber, Kopfschmerzen, Ausschläge, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Nackenschmerzen, Nervenschmerzen und andere sehr unangenehme Symptome verursachen kann.

In der Schulmedizin wird die Gürtelrose, die zum Herpes Zoster Virus gehört, nur diagnostiziert, wenn der Betroffene unter starkem Juckreiz, Ausschlag oder Blasen auf der Haut leidet. Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht, ein Virus das auch Windpocken verursacht. Laut medizinischen Experten, soll Gürtelrose in Folge von Windpocken auftreten, da das Virus der Windpocken im Körper verbleibt.

Zu den ersten Anzeichen einer Gürtelrose und der Infektion von Herpes-Zoster gehören grippeartiges Fieber, Kopfschmerzen oder Migräne, Unwohlsein, Schmerzen, starker Juckreiz, Ausschlag oder Blasen auf der Haut. Zu den am häufigsten betroffenen Menschen für Gürtelrose zählen jene mit einem schwachen Immunsystem und häufigen Infektionen, Personen die älter als 50 Jahre sind, die unter körperlicher und/oder psychischer Belastung stehen und/oder ein schweres Trauma erlebt haben.

Mythen über Gürtelrose – Ausschläge und Windpocken

Aufgrund mangelnder Forschung und fehlender Studien, kursieren viele Gerüchte und Mythen über Herpes-Zoster und damit auch über Gürtelrose. Die vorherrschende Meinung ist, dass die Krankheit immer durch einen roten Ausschlag oder Blasen auf der Haut begleitet wird und der Auslöser immer mit einer früheren Windpockeninfektion einhergeht.

Laut dem Experten für mysteriöse Viruserkrankungen Anthony William, sei dies jedoch nur die klassische Darstellung einer Art des Virus, das Gürtelrose verursacht. Laut William gibt es tatsächlich 31 verschiedene Arten von Gürtelrose-Viren, die alle in ihrer Gesamtheit noch gar nicht erkannt wurden. Diese verschiedenen Virus-Arten verursachen unterschiedliche Symptome und nicht alle verursachen Ausschläge. Daher gibt es einige Arten der Gürtelrose, die keine Ausschläge verursachen.

Ein Missverständnis über Gürtelrose ist, dass das Virus direkt unter dem Ausschlag liegt, wo immer dieser auch sein mag. Anthony William ist der Überzeugung, dass es tatsächlich viel tiefer liegt und auf eine Gelegenheit wartet, dass Nervensystem zu entzünden. In diesen Stämmen setzt das Virus ein Neurotoxin frei, dass zu den peripheren Nerven und der Haut gelangt. Durch dieses Neurotoxin kommt es erst zum Ausschlag und sichtbaren Zeichen der Gürtelrose.

Laut Anthony William ist auch die Verbindung und vertretene Meinung zwischen Gürtelrose und Windpocken nicht korrekt. Während die Schulmedizin die nicht wissenschaftlich erforschte Meinung vertritt, zwischen den beiden Herpesviren gibt es eine direkte Verbindung, so soll laut William Gürtelrose und Windpocken zwar von der Herpes-Familie abstammen, Windpocken aber zu einer anderen Art der Herpesviren gehören. Eine direkte Verbindung zwischen einer führeren Windpockeninfektion und dem Erkranken an Gürtelrose soll es demnach nicht geben.

Der Auslöser

Wenn man sich mit dem Virus Herpes-Zoster infiziert, bleibt dieser Virus für lange Zeit verborgen. Sehr wahrscheinlich ist sogar, dass das Virus Jahrzehntelang unentdeckt und inaktiv bleibt, bis es einen entscheidenen Auslöser nutzt um sich bemerkbar zu machen.

Das Herpes-Zoster-Virus versteckt sich in den meisten Fällen in den Organen, typischerweise in der Leber, wo es, in seinem inaktiven Zustand, dem Immunsystem entgeht. Ein dauerhaft starkes Immunsystem, eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise und ein Vermeiden von psychischen Problemen kann das Virus und seine Symptome ein Leben lang inaktiv lassen.

Doch durch ein geschwächtes Immunsystem, in Verbindung mit körperlichen und/oder psychischen Problemen, oftmals auch durch ein traumatisches und seelisches Ereignis, kann das Virus aktiviert werden.

Gürtelrose als Symbol – die ganzheitliche Betrachtung

Ganzheitlich betrachtet, muss der Ausbruch von Herpes Zoster und die Erkrankung an Gürtelrose auch auf eine psychische und seelische Ursache zurückzuführen sein. Der ganzheitlich tätige Mediziner Dr. Rüdiger Dahlke beschreibt Gürtelrose als „…eine Art lang aufgestauter Grenzkonflikt, der sich aggressiv und schmerzhaft entlädt.“ Dr. Dahlke beschreibt das aktive Auftreten der Gürtelrose als Widerstand von innen heraus. Der Betroffene verträgt wenig Berührungen, ist überempfindlich und häufig tief verunsichert.

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Tatsächlich stimmen sowohl die Konzepte von Rüdiger Dahlke und Anthony William soweit überein, dass sowohl das Virus, als auch die unterdrückten Gefühle, jahrzehntelang im Körper inaktiv sind und eine körperliche Schwächeperiode zum Ausbruch nutzen. Aus symbolischer Sicht, kann Gürtelrose ganzheitlich nur behandelt werden, wenn man seine Gefühle zulässt und offensive Energiearbeit leistet, in dem man „…seinen inneren Kräften Raum gibt, aufblüht, sich Raum für sich nimmt und Ungesagtes ausdrückt.

Gürtelrose natürlich behandeln

Gürtelrose ist kein Spaß, sondern schmerzvoll und eine ernstzunehmende Viruserkrankung. Um Gürtelrose und den Virus natürlich in den Griff zu bekommen, braucht es nicht immer starke Medikamente mit all den Nebenwirkungen. Trotzdem gibt es gute Nachrichten was die natürliche Behandlung von Gürtelrose betrifft. Die ganzheitliche Behandlung zielt, neben der Stärkung der Psyche und dem Klären seelischer Probleme, auf die Stärkung des Immunsystems.

Richtige Nährstoffversorgung

Bestimmte Lebensmittel und Nährstoffe unterstützen den Körper beim Aufbau des Immunsystems und bei der Bekämpfung des Virus:

  • Vitamin C – hilft beim Aufbau des Immunsystems und der Stärkung weißer Blutkörperchen
  • Vitamin D – kann die Aktivierung des Varizella-Zoster-Virus verhindern und stärkt das Immunsystem
  • Vitamin B12 – kräftigt das Nervensystem und repariert vom Virus beschädigte Teile
  • Magnesium – reduziert Entzündungen, beruhigt die Nerven und löst Schwellungen und Verkrampfungen
  • Zink – unterstützt das Immunsystem, hat eine antivirale Wirkung und reduziert Entzündungen
  • MSM (Methylsulfonylmethan) – regeneriert die Nerven und lindert den Schmerz
  • Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) – reparieren die vom Virus beschädigten Teile des Nervensystems und stärken die Gehirnfunktion
  • Oreganoöl – hat eine starke antivirale Wirkung

Anthony William empfiehlt besonders seine entwickelte Ernährungsweise um das Virus und Gürtelrose erfolgreich zu bekämpfen. Seine Empfehlung lautet auf eine ausreichende Menge an Antioxidantien und Phytonährstoffen (sekundären Pflanzenstoffen) zu achten. Speziell soll auf einen täglichen Verzehr von (wilden) Heidelbeeren, Kokosnüssen, Papayas, Bananen, Birnen, Artischocken, Süßkartoffeln, Spinat, Spargel und Avocados geachtet werden.

Um den Heilungsprozess zu beschleunigen und das Immunsystem nicht weiter zu schwächen sollte auf Zucker, Koffein, Soft-Drinks und fetthaltige Lebensmittel (besonders auf tierische Fette und Frittiertes) unbedingt verzichtet werden.

Stressmanagement

Stressabbau ist ein äusserst wichtiges Thema. Laut Studien, ist der Abbau von Stress ein Garant zur natürlichen Behandlung von Gürtelrose. Stress, Angst und Depressionen sind starke Energieräuber und können auf Dauer einen Großteil des Immunsystems schwächen. Forschungen zeigen, dass der überwiegende Teil der Patienten mit Gürtelrose unter chronischem Stress oder Depressionen leiden und das Menschen mit Depressionen ein bis zu 30 Prozent höheres Risiko haben, an Gürtelrose zu erkranken. Bereits das Entstehen von inneren Konflikten, dem Unterdrücken seiner Gefühle und einem psychischen Ungleichgewicht lässt das Risiko an Gürtelrose zu erkranken deutlich steigen.

Äusserliche Maßnahmen

Bei Gürtelrose und der Virusart von Herpes Zoster der mit starkem Juckreiz, Ausschlägen und Blasen auf der Haut einhergeht, gibt es auch ganzheitliche Maßnahmen die erfahrungsgemäß schnelle Hilfe und Linderung versprechen.

So können Studien zufolge ätherische Öle, wie beispielsweise Zitronengras- oder Teebaumöl, für eine natürliche Behandlung bei Gürtelrose eingesetzt werden. Auch Aloe Vera Gel und kühle Kompressen haben einen beruhigenden Effekt auf die Haut und lindern den Juckreiz. Zusätzlich kann natürliche Ringelblumensalbe die Wundheilung unterstützen und vor Narbenbildung schützen.

Fazit

An Gürtelrose erkranken mittlerweile immer mehr Menschen und das Risiko steigt mit dem Alter, mit erhöhter körperlicher und psychischer Anstrengung und einem schwachen Immunsystem. Dennoch gibt es viele ganzheitliche Maßnahmen um sich vor dem Ausbruch des Virus zu schützen oder bei akuten Problemen die Gürtelrose natürlich in den Griff zu bekommen. Eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährungsweise, ein starkes Immun- und Nervensystem, eine gesunde Lebensweise und ein ausgeglichenes inneres Gleichgewicht ist die beste Maßnahme, nicht nur um Gürtelrose natürlich zu behandeln, sondern auch um sie überhaupt zu vermeiden.


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Ramon

Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungsberater


Quellen:

Anthony William, Arkana Verlag, 2016 – Mediale Medizin

Medical Medium, 2016 – Shingles Virus

Dr. Rüdiger Dahlke, C. Bertelsmann Verlag, 2007 – Krankheit als Symbol

Cleveland Clinic, 2015 – Shingles Facts and Myths

Mayo Clinic, 2018 – Shingles

Hills J – Scientifically Proven Treatments for Shingles Using Essential Oils and Honey

Sansone R, 2014 – Herpes Zoster and Postherpetic Neuralgia: An Examination of Psychological Antecedents

Liao CH, 2015 – High prevalence of herpes zoster in patients with depression

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About Author

Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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