Babypuder so gefährlich wie Asbest – Die ungepuderte Wahrheit

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Viele Kosmetikprodukte, insbesondere Babypuder, enthalten den Inhaltsstoff Talkum. Dieser Inhaltsstoff steht in Verdacht, krebserregend zu wirken und sei womöglich so gefährlich wie Asbest. Vor kurzem wurde das US Pharma-Unternehmen Johnson & Johnson (J&J) zu einer Milliardenstrafe verurteilt.

Einer der führenden Hersteller von Babyartikeln und einer der größten Pharma-Konzerne weltweit, Johnson & Johnson, wurde in den USA zu einem Schadensersatz von 4,7 Milliarden Dollar verurteilt. Grund waren Klagen gegen das Unternehmen, wonach die Kläger behaupteten, dass das Babypuder des Unternehmens krebsverursachendes Talkum enthält. Konkret hieß es, dass das Talkum in Verbindung mit der Entstehung von Eierstockkrebs und Lungenerkrankungen steht.

Näheres zu Talkum

Talkum ist ein Mineral aus Magnesiumsilikat, das Wasser binden kann. Es wird beim Abbau von mineralischem Talkgestein gewonnen. Der Talk wird anschließend zerkleinert, getrocknet und zermahlen. Durch diese Verarbeitung wird ein Teil der Spurenelemente entfernt, erhalten bleiben winzige Fasern. Diese Fasern sind denen von Asbest sehr ähnlich.

Fein gemahlen hat es als Puder eine angenehme Konsistenz und wird daher gerne in konventionellen Kosmetikprodukten, wie beispielsweise Babypuder, eingesetzt. Aber auch als Zusätze von Medikamenten oder Lebensmitteln findet es Gebrauch. Unter anderem besteht das Puder auf Kaugummis aus Talk.

Babypuder ist krebserregend 

Die Mineralien, aus denen Talkum produziert wird, enthalten häufig Asbest. Asbest wird heute als eindeutig krebserregend eingestuft. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es keinen sicheren Asbestgehalt.

In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler diverse Talkpartikel untersucht und gefährliche Gemeinsamkeiten mit dem karzinogenen Stoff Asbest gefunden. Es konnte nachgewiesen werden, das Talkum, über den Genitalbereich oder die Atmung, zu Tumoren in den Eierstöcken oder in der Lunge führen kann.

Gerade bei Babys wird viel Babypuder von konventionellen bekannten Marken verwendet. Diese Produkte enthalten aber mit großer Wahrscheinlichkeit gesundheitsschädliches Talkum. Gerade bei Babys und Kleinkindern besteht eine erhöhte Gefahr, das Puder einzuatmen und damit Lungenschäden zu verursachen.

Weitere Gefahren von Talkum – die Studienlage

Studien zeigen, dass Frauen, die nur einmal pro Woche Talkum verwenden, ein 36 Prozent höheres Risiko für Eierstockkrebs haben als Frauen, die kein Talkum verwenden. Der tägliche Gebrauch erhöhte das Risiko sogar auf 46 Prozent. Die Forscher warnten davor, dass Partikel zu den Eierstöcken wandern, was zu einem entzündlichen Prozess führt, der das Wachstum von Krebszellen fördert.

Die Amerikanische Gesellschaft für Krebs (American Cancer Society) berichtet über die folgenden Informationen:

  • Eine 1997 veröffentlichte Studie ergab, dass Frauen, die Talkumpuder auf ihren äußeren Genitalbereich auftrugen oder weibliche Deodorantsprays verwendeten, ein 50 bis 90 Prozent höheres Risiko für Eierstockkrebs hatten.
  • Eine 33-prozentige Erhöhung des Ovarialkarzinomrisikos (Eierstockkrebs) wurde in einer Meta-Analyse bei Menschen, die Talkum verwenden, im Jahr 2003 festgestellt.
  • Lungenschäden und Krebs wurden auch von Arbeitern gemeldet, die Talkumpuder über einen längeren Zeitraum eingeatmet haben.

Babypuder – natürliche Alternativen

Viele Krebsorganisationen warnen schon seit längerem vor dem Gebrauch von Talkumpuder. Heutzutage, so sind sich viele Kinderärzte einig, ist es gar nicht mehr notwendig Babypuder zu benutzen. Es gibt zahlreiche natürliche Pflegecremes die eine bessere und gesündere Wirkung haben als Babypuder.

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Auch sollten Erwachsene auf alle Arten von Produkten die Talkum enthalten dringend verzichten. Ein kurzer Blick auf die Inhaltsstoffe kann bereits hilfreich sein. Die gute Nachricht ist, sollte dennoch Babypuder oder Ähnliches genutzt werden, dass es mittlerweile viele Naturkosmetik- oder allgemeine Naturprodukte gibt, ohne krebsverursachende Inhaltsstoffe.


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Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungsberater


Quellen:

Gertig DM, 2000 – Prospective Study of Talc Use and Ovarian Cancer

Huncharek M, 2003 – Perineal application of cosmetic talc and risk of invasive epithelial ovarian cancer: a meta-analysis of 11,933 subjects from sixteen observational studies.

Chang CJ, 2017 – Occupational Exposure to Talc Increases the Risk of Lung Cancer: A Meta-Analysis of Occupational Cohort Studies

Harlow BL, 1992 – Perineal exposure to talc and ovarian cancer risk.

Muscat JE, 2008 – Perineal Talc Use and Ovarian Cancer: A Critical Review

Hollinger MA, 1990 – Pulmonary toxicity of inhaled and intravenous talc.

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About Author

Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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