EBV: Über 90% der Menschheit ist mit diesem Virus infiziert (Teil 2)

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Im ersten Teil dieser zweiteiligen Artikelreihe über das Epstein-Barr-Virus haben wir bereits folgendes geklärt:

  • Was ist das Epstein-Barr-Virus?
  • Was macht es so speziell?
  • Wie überträgt sich EBV?
  • Was sind seine Symptome?
  • Welche Phasen gibt es?

Schauen wir uns nun einmal genauer an, was man dagegen unternehmen kann.

Kurzer Rückblick

Das Epstein-Barr-Virus, kurz gesagt EBV, gehört zu der Gruppe der Herpes-Familie und ist für eine große Anzahl an nicht eindeutig erklärbaren Krankheiten verantwortlich. Knapp über 90% der Weltbevölkerung soll mit EBV infiziert sein.

Das Virus ernährt sich von Umweltgiften und Schwermetallen, und gelangt über unsere Nahrung oder größtenteils über Tröpfcheninfektionen (Flüssigkeit, Speichel) oder sexuellen Kontakt in den Körper. Es existieren schätzungsweise 60 Arten des Epstein-Barr-Virus.

Symptome und Krankheiten

Das Epstein-Barr-Virus gliedert sich in 4 verschiedene Phasen. Jede Phase hat unterschiedliche Verläufe und Symptome. Anfängliche Symptome von EBV sind Schwindel, Müdigkeit, Tinnitus, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Haut- und Haarprobleme und allgemeine Schmerzempfindungen.

Schreitet der Virus weiter voran, kann es je nach Phase, zu chronisch-entzündlichen Krankheiten und Autoimmunerkrankungen kommen. Die da unter anderem wären:

  • Pfeiffersches Drüsenfieber (wahrscheinlich bereits im Kinderalter)
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Fibromyalgie
  • Arthritis

EBV – ein Meister der Tarnung

Das Epstein-Barr-Virus ist wie ein ruhender Vulkan. Er kann sich jahrzehntelang nach dem Infizieren im Körper einnisten, ohne das Symptome auftreten oder man selber etwas von dem Virus spürt. Meist versteckt er sich in den Lymphorganen wie beispielsweise in den Lymphknoten oder der Milz, oder aber auch in der Leber.

Dort angesiedelt produziert EBV immer wieder Mengen von Neurotoxinen, also Giftstoffen die dem Körper schaden. Es kann zu Leber- und Milzentzündungen kommen, zu Störungen des Verdauungssystems oder zu Magensäuremangel. 

Ist der Körper nun zusätzlich mit Schwermetallen belastet und kommen dazu noch ein geschwächtes Immunsystem oder Stresshormone ins Spiel, nutzt das Virus diesen Zustand und bricht aus.

Grob gesagt kann man den Verlauf von EBV wie folgt zusammenfassen: Infizierung mit EBV + Schwermetalle im Organismus + Stresshormone und/oder schwaches Immunsystem.

Kann man das Epstein-Barr-Virus behandeln?

Bisher gibt es noch keine schulmedizinische Behandlung. Mediziner behandeln nur die Symptome und verschreiben daher, je nach Erkrankung, entsprechende Medikamente. Eine wirkliche „Heilung“ gibt es derzeit noch nicht.

Man kann das Virus aber mit Geduld und etwas Zeit in den Griff bekommen und sich wieder gesund fühlen. Mit einer stressfreien Lebensführung, einer Ernährungsumstellung und den richtigen Nahrungsergänzungen, kann man dafür sorgen, dass das Immunsystem gestärkt wird und den Viren entgegengewirkt werden kann, sodass EBV wieder in einen inaktiven Zustand gerät.

Lebensweise

  • Unbedingt Stress vermeiden. Chronischer Stress sorgt für die Ausschüttung von Stresshormonen die das Virus erst lebendig machen.
  • Qualitativer Schlaf ist wichtig
  • Viel Zeit in der Natur verbringen
  • Genug Sonne tanken

Ernährung

Es ist wichtig schlechte Nahrungsmittel unbedingt zu meiden. Diese wirken sich negativ auf die Darmgesundheit und das Immunsystem aus. Eine schlechte Darmgesundheit und ein schwaches Immunsystem sorgen für Entzündungsprozesse im Körper und unterstützen das Virus zusätzlich.

Unbedingt zu vermeiden sind folgende Nährstoffe: Milchprodukte jeglicher Art, Fertignahrung und Fast Food, Gluten/glutenhaltiges Getreide, Sojaprodukte.

Gleichzeitig ist es ratsam, auf eine gesunde und überwiegend pflanzenbasierte Ernährungsweise umzusteigen. Nahrungsmittel die gesund machen können und laut Experten Anthony William als Anti-EBV gelten sind: 

  • Wilde Blaubeeren
  • Sellerie
  • Sprossen
  • grünes Blattgemüse (Grünkohl, Spinat, Feldsalat, Rucola)
  • Koriander
  • Petersilie
  • Kokosöl
  • Knoblauch
  • Ingwer
  • rote Zwiebeln
  • Himbeeren
  • Papaya
  • Aprikosen
  • Granatäpfel
  • Fenchel
  • Süsskartoffeln

Nahrungsergänzungen/Heilkräuter

Folgende Kräuter und Nahrungsergänzungen sind ebenfalls von Bedeutung. Sie vitalisieren den Organismus, sind immunstärkend und unterstützen den Körper bei der Bekämpfung von Krankheiten:

  • Zink – stärkt das Immunsystem und unterstützt die Schilddrüse
  • Vitamin B12 – stärkt das zentrale Nervensystem
  • Zitronenmelisse – wirkt antiviral und antibakteriell
  • Selen – stärkt das Immunsystem, wirkt antioxidativ und unterstützt die Schilddrüse
  • Chlorella Algen – wirken antiviral und leiten Schwermetalle aus
  • Jod – Hauptbestandteil der Schilddrüse (Achtung: Jod bei Schilddrüsenentzündung meiden)
  • Omega-3 Fettsäuren – wirken entzündungshemmend 
  • Vitamin D – stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv aus das Hormonsystem aus
  • Kurkuma – das Curcumin stärkt das Hormon- und zentrale Nervensystem
  • Holunderbeeren – wirken antiviral und immunstärkend

Übernimm die Kontrolle

Meine Empfehlung


Das hinter diversen unerklärlichen Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen oder auch chronischen Entzündungen das Epstein-Barr-Virus stecken könnte, sollte eine wesentlich größere Aufmerksamkeit in einer ganzheitlichen Behandlung finden. Besonders deswegen, da über 90% der Menschen dieses Virus in sich haben und es jederzeit aktiv werden könnte.

Dennoch solltest du dich nicht verrückt machen lassen. Es kann auch gut sein, dass das Virus niemals ausbricht. Ein starkes Immunsystem, kein bis wenig Stress und eine gesunde Ernährung vorausgesetzt.

Und selbst wenn Symptome oder Anzeichen einer Erkrankung auftreten, man kann EBV inaktivieren und ein gesundes Leben führen.

„Gesundheit ist eine Entscheidung.“


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Ich freue mich dich kennenzulernen,

Ramon

Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungsberater


Quellen:

Anthony William, arkana Verlag, 2015 – Mediale Medizin

Deutsches Krebsforschungszentrum, 2013 – Schwarze Schafe unter guten Bekannten: Warum Epstein-Barr-Virus-Infektionen manchmal Krebs auslösen

Martin Auerswald, 2018 – Alles zum Epstein-Barr-Virus (EBV) und warum 98% der Menschheit infiziert ist

Taylor GS, 2015 – The immunology of Epstein-Barr virus-induced disease.

Janegova A, 2015 – The role of Epstein-Barr virus infection in the development of autoimmune thyroid diseases.

Smeltzer JP, 2014 – Epstein-Barr Virus Infection in an Elderly Nonimmunocompromised Adult Successfully Treated with Rituximab

Niedobitek G, 2001 – Epstein-Barr virus infection and human malignancies

Dr. Carnahan J, 2018 – The Sleeping Giant – Tips to Treat Reactivation of Epstein-Barr Virus

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About Author

Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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