Kurkuma – das Wundergewürz und seine gesundheitlichen Vorteile

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Kurkuma gilt als wahres Wundermittel für Gesundheit und Wohlbefinden. Kurkuma hat eine Jahrtausende lange Tradition in fernöstlichen Ländern und wird dort schon lange gegen unterschiedliche Erkrankungen eingesetzt.

In der indischen Küche beispielsweise ist Kurkuma nicht mehr wegzudenken. Aber auch hier zu Lande erfreut sich das leuchtend gelbe Gewürz immer größerer Beliebtheit. Sicher weißt auch du, wie lecker Kurkuma schmecken kann. Neben den tollen und vielfältigen Rezepten, gibt es mittlerweile auch unzählige wissenschaftliche Studien, die die vielen gesundheitlichen Vorteile bestätigen. Schauen wir uns Kurkuma und seine Vorteile mal genauer an.

Wissenswertes über Kurkuma

Kurkuma stammt aus der Wurzel der Curcuma Ionga Pflanze, die zur Familie der Ingwerarten gehört. Diese Pflanze, die in Südasien heimisch ist, hat eine tieforange Farbe und eine zähe, braune Haut. Heutzutage wird Kurkuma überwiegend in Indien, China und Indonesien angebaut.

Seit Jahrtausenden sind die heilenden Kräfte der Kurkuma Pflanze in der Ayurveda-Medizin Indiens und der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bekannt. Kurkuma zählt mit zu den ältesten Heilpflanzen der Welt.

Bioverfügbarkeit natürlich erhöhen

Um die Bioverfügbarkeit und damit die Wirkung von Kurkuma zu erhöhen, sollte es gemeinsam mit Piperin, einem Wirkstoff in schwarzem Pfeffer, eingenommen werden. Die Kombination aus Kurkuma und schwarzem Pfeffer soll die Curcumin-Konzentration im Blut um bis zu 2.000 Prozent erhöhen.

Einsatzgebiet Küche

Kurkuma ist eines der beliebtesten Gewürze der Welt. Wenn du ein Fan der indischen oder nahöstlichen Küche bist, kennst du bereits den warmen einzigartigen Geschmack. Kurkuma ist auch das Hauptgewürz in Currypulver, sowie der Bestandteil, der einigen Senfarten ihre leuchtend gelbe Farbe verleiht. Du kannst es sogar für die Zubereitung von Getränken verwenden, wie beispielsweise in Smoothies oder als warmen Kurkuma-Mandeldrink.

Aber Kurkuma kann so viel mehr leisten, als nur den Geschmack von Lebensmitteln und Getränken zu verstärken. Die moderne Forschung hat das Gewürz auf die Probe gestellt und die Wirkung von Kurkuma, insbesondere des Hauptwirkstoffes Curcumin, bestätigt.

Gesundheitliche Vorteile

Kurkuma enthält eine Vielzahl von Wirkstoffen, aber die Hauptwirkstoffe sind die Curcuminoide. Diese Curcuminoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die die Kurkuma Pflanze zum Eigenschutz und zur Abwehr von Fressfeinden und Krankheitserregern produziert. Und genau von dieser Wirkung profitieren wir Menschen.

Der Hauptbestandteil dieser sekundären Pflanzenstoffe ist das Curcumin, eines der am intensiv erforschtesten Pflanzenverbindungen. All diese Forschungen haben einige beeindruckende gesundheitliche Vorteile von Kurkuma aufgedeckt.

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Kurkuma hemmt Entzündungen

Entzündete Muskeln und Gelenke verursachen starke Schmerzen. Chronische Entzündungen können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen.

Kurkuma, oder besser gesagt Curcumin, hat eine entzündungshemmende Wirkung, die Schmerzen und Entzündungen lindern kann. Studien zeigen, dass Curcumin in der Lage ist, mit Molekülen zu interagieren, die an Entzündungen beteiligt sind. Durch regulierende Stoffe verschiedener Enzyme, Zytokine und Proteine mildert Curcumin Entzündungsprozesse.

Weitere Studien haben gezeigt, dass Curcumin genauso wirksame Eigenschaften bei Entzündungen vorweisen kann wie Aspirin oder Ibuprofen. Nur ohne schädliche Nebenwirkungen.

Antioxidative Wirkung

Oxidativer Stress tritt auf, wenn zu viele freie Radikale die natürliche antioxidative Abwehr des Organismus überfordern. Ein Ungleichgewicht von Antioxidantien und freien Radikalen führt zu Zellschäden, diversen Erkrankungen, vorzeitigem Altern und kann sogar mit Krebs in Verbindung gebracht werden.

Aufgrund seiner molekularen Struktur kann Curcumin einen Großteil dieser freien Radikale abfangen und eine antioxidative Wirkung erzeugen. Es stärkt auch die natürlichen antioxidativen Fähigkeiten des Körpers, indem es den Glutathionspiegel erhöht.

Immunsystem stärken

Kurkuma kann, durch seinen immunfördernden Wirkstoff Curcumin, die Antikörperreaktionen verbessern. Zusätzlich hat es antimikrobielle Eigenschaften. Studien fanden heraus, dass Kurkuma zusätzlich das Wachstum von schädlichen Bakterien, Pilzen und Erregern im Darm hemmen kann. Da sich der größte Teil des menschlichen Immunsystems im Darm befindet, ist eine gesunde Darmflora überaus wichtig für ein starkes Immunsystem.

Ein gesundes Herz

Chronische Entzündungen und oxidativer Stress stehen mit Herzproblemen in Verbindung. Du weisst nun, dass Kurkuma antioxidativ und entzündungshemmend wirkt, zwei Eigenschaften die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken.

Zusätzlich kann Curcumin den Cholesterinspiegel senken, die Blutgefässe schützen, das Blut verdünnen und so vor Bluthochdruck schützen. Diese Faktoren können einen großen positiven Einfluss auf mögliche Herzkrankheiten, wie Herzinfarkt oder auch Schlaganfall haben.

Kurkuma und die Psyche

Kurkuma kann deine Stimmung verbessern. Curcumin ist in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und daher auch im Gehirn antioxidativ und entzündungshemmend zu wirken. Viele neurologische Erkrankungen (Alzheimer, Demenz) gehen mit starkem oxidativen Stress und Entzündungen einher, sodass Curcumin positiv unterstützen kann.

Eine 2014 veröffentlichte Studie teilte 60 Freiwillige mit schweren depressiven Störungen in zwei Gruppen ein. Einer Gruppe wurde das Medikament Prozac und der anderen Curcumin verabreicht. Die Auswirkungen auf die Symptome waren bei der Curcumin-Gruppe genauso erfolgreich wie bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten. Auch hier ohne das Risiko von Nebenwirkungen.

Kurkuma und Krebs

Forschungen zeigen, dass Kurkuma die Tumorbildung verhindern kann, also krebsvorbeugend wirkt. Ausserdem soll es sich laut Studien positiv auf bereits diagnostizierten Brust- und Lungenkrebs auswirken und dort für die Verhinderung von Metastasenbildung sorgen, also das Ausbreiten von Krebszellen verhindern.

Curcumin kann dabei helfen, die Bildung von Krebszellen zu verhindern, in dem es DNA Mutationen und das Entstehen von entarteten Zellen reduziert. Zusätzlich kann es die Tumorbildung und Ausbreitung von bestehenden Krebszellen verlangsamen, sowie Krebszellen effektiv vernichten.

Bringt deine Verdauung in Schwung

Kurkuma sorgt für die Anregung der Gallenflüssigkeit und Magensäure. Dadurch können Fette, Proteine und Kohlenhydrate besser verdaut werden. Durch eine funktionierende Verdauung, können Mineralstoffe und Vitamine besser resorbiert werden, also besser aufgenommen werden.

Kurkuma regt nachhaltig die Verdauung an, kurbelt den Stoffwechsel an, fördert die Fettverbrennung und sorgt so für eine optimale Darmgesundheit. Damit sorgt das Gewürz dafür, dass Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Verstopfungen auf natürliche Weise behoben werden können.

Das Superfood

Kurkuma ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise für indische Gerichte, in Smoothies, als „Pflanzenmilch“-Getränke, oder aber auch als hochwertige Nahrungsergänzung. Es findet zusätzlich immer größere Beliebtheit in der alternativen naturheilkundlichen Therapie. Es hat ausschließlich positive Eigenschaften und kein Risiko für Nebenwirkungen.

Kurkuma ist definitiv ein Superfood. Nicht umsonst nutzt die fernöstliche Heilkunde dieses Gewürz schon seit tausenden von Jahren, und das wohl so erfolgreich, dass es heutzutage unzählige positive Studien zu Kurkuma und seinen gesundheitlichen Eigenschaften gibt.

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*Quellenangaben am Ende der Seite

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Quellen:

Shoba G, 1998 – Influence of piperine on the pharmacokinetics of curcumin in animals and human volunteers.

Khaw AK, 2012 – Curcumin inhibits telomerase and induces telomere shortening and apoptosis in brain tumour cells

Goel A, 2007 – Curcumin as “Curecumin”: From kitchen to clinic

Takada Y, 2004 – Nonsteroidal anti-inflammatory agents differ in their ability to suppress NF-kappaB activation, inhibition of expression of cyclooxygenase-2 and cyclin D1, and abrogation of tumor cell proliferation.

Menon VP, 2007 – Antioxidant and anti-inflammatory properties of curcumin.

Jagetia GC, 2007 – “Spicing up” of the immune system by curcumin.

Mangge H, 2014 – Antioxidants, inflammation and cardiovascular disease

Chen M, 2018 – Use of curcumin in diagnosis, prevention, and treatment of Alzheimer’s disease

Ravindran J, 2009 – Curcumin and Cancer Cells: How Many Ways Can Curry Kill Tumor Cells Selectively?

Sanmukhani J, 2014 – Efficacy and safety of curcumin in major depressive disorder: a randomized controlled trial.http://

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Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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