Demenz im Alter? Schütze dein Gehirn

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Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass Altern und Demenz zusammengehören. Als ob Demenz ein normaler Teil des Alterns darstellt. Wenn man nur lang genug lebt, wird man etwas verrückt im Kopf.

Die Wahrheit ist aber, dass Demenz nichts mit dem Altern des Gehirns zu tun hat und größtenteils vermeidbar ist. Eine Alters-Demenz stammt überwiegend aus vielen Jahren schlechten Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, die chronische Entzündungen und oxidativen Stress im Gehirn und den dazugehörigen Blut- und Nervengefässen verursachen.

Alles nur Genetik?

Viele Menschen sind immer noch der Überzeugung, dass alle Krankheiten größtenteils genetischer Natur sind, so auch Demenz. Natürlich darf man die genetische Prädisposition nicht gänzlich ausschließen, allerdings zeigen Studien immer wieder, dass die Gene nur einen kleinen Anteil von circa 5-10% ausmachen. Jeder einzelne Mensch muss als Individuum betrachtet werden und daher haben die Ernährungs- und Lebensweise eines jeden Menschen einen viel größeren Einfluss als die Gene.

Diverse Studien (u.a. Migrationsstudien) zeigen, dass Menschen in ländlichen Gegenden, die eine überwiegend natürliche Ernährung mit mehr Bewegung praktizieren, viel niedrigere Demenz-Raten aufweisen, als Menschen in urbanen Regionen. Das Gleiche kam auch bei Studien raus, die Menschen aus Industrienationen mit Jenen die nicht aus Industrienationen stammen verglichen.

Anfangen zu handeln

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse legen nahe, dass es bei einer Demenz-Erkrankung überwiegend an einer falschen Ernährungs- und Lebensweise liegt. Schauen wir uns folgende Vorschläge zur Vermeidung von Demenz an:

  • Entzündungshemmende Ernährung: Fast-Food, Softdrinks, Süssigkeiten, Transfette, hängen mit erhöhten Entzündungsmakern und oxidativem Stress, und damit auch mit höheren Demenzraten zusammen. Umgekehrt steht eine überwiegend pflanzliche Ernährung aus viel Obst und Gemüse, Nüssen, Saaten und Hülsenfrüchten für eine entzündungshemmende und antioxidative Ernährung, und damit für eine bessere Gehirngesundheit. Für eine besonders gesunde Gehirnfunktion sind die so wichtigen Omega-3-Fettsäuren hervorzuheben, ganz besonders die Docosahexaen- und Eicosapentaensäuren (DHA und EPA).
  • Wasser trinken: Da unser Gehirn zu circa 75% aus Wasser besteht und die Blutgefäße ausreichend Flüssigkeit zur optimalen Nährstoffversorgung der Gehirnzellen benötigen, ist es dementsprechend logisch ausreichend stilles Wasser zu trinken. Nur so kann eine nachhaltige und langfristige Gehirngesundheit gewährleistet werden.
  • Spaziergänge in der Natur: Studien zeigen, dass ausreichend Bewegung an der frischen Luft die Gehirnzellen positiv aktiviert und Stressfaktoren reduziert. Gleichzeitig regulieren Spaziergänge den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Stresshormone. Bei vielen Menschen wirkt sich Demenz in Unruhe mit enormen Bewegungsdrang, also hohe Aktivität, aus. Körperliche Bewegung fördert eine bessere körperliche und geistige Gesundheit. Bei ausreichender Bewegung und regelmäßigem Training produziert der Körper entzündungshemmende Stoffe, die den oxidativen Stress im Gehirn reduzieren.
  • Schlafqualität: In der Nacht verarbeitet und regeneriert sich das Gehirn. Im Schlaf findet der Großteil des Stoffwechsels im Gehirn statt. Fehlender Schlaf oder qualitativ schlechter Schlaf fördert Entzündungsfaktoren im Gehirn. Daher ist es wichtig, Nachts mindestens 7 bis 8 Stunden erholsamen Schlaf, in einer ruhigen und angenehmen Schlafumgebung zu bekommen.

Meine Empfehlung

Demenz – rechtzeitig vorbeugen

Ehrlich gesagt, ist ein Leben ohne Erinnerungen kein sehr lebenswertes Leben. Dennoch können eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise dabei helfen, die schlimmsten Risikofaktoren zu eliminieren, die für eine der schwerwiegendsten Hirnerkrankungen verantwortlich sind. Allerdings ist es sinnvoll früh damit anzufangen. Zwar hat auch das Gehirn die Fähigkeit sich selbst zu regenerieren, dennoch kann der Schaden in manchen Lebensphasen schon zu spät sein. Trotzdem hat man selber die Möglichkeit dafür zu sorgen, bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben.

„Gesundheit ist eine Entscheidung.“ 

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*Quellenangaben am Ende der Seite

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Ganzheitlicher Gesundheits- und Ernährungsberater

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Quellen:

Chandra V, 2001 – Incidence of Alzheimer’s disease in a rural community in India: the Indo-US study

White L, 1996 – Prevalence of dementia in older Japanese-American men in Hawaii: The Honolulu-Asia Aging Study

Barnard ND, 2014 – Dietary and lifestyle guidelines for the prevention of Alzheimer’s disease

Essa MM, 2012 – Neuroprotective effect of natural products against Alzheimer’s disease

Baker LD, 2010 – Effects of aerobic exercise on mild cognitive impairment: a controlled trial

Erickson KI, 2011 – Exercise training increases size of hippocampus and improves memory

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About Author

Ich bin Ramon, Geschäftsführer von Mediale Gesundheit, Fachberater für ganzheitliche Gesundheit und studierter Ernährungsberater aus Hamburg. Ich freue mich, Fachwissen über eine ganzheitliche Ernährungs- und Gesundheitsweise leicht und verständlich an dich weiterzugeben.

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